Komplexe Entscheidungsprozesse sind kraft- und zeitraubend. Die Art Entscheidungen, bei denen man beide Seiten durchdenkt und damit zu einer Lösung findet, ist hier weniger gemeint, sondern die, bei denen man lange hängen bleibt, sowohl zu der einen als auch zu der anderen Seite neigt ... und lange zu keinem Entschluss kommt.Für solche ambivalenten Entscheidungsprozesse hat die Hypnotherapie einige wirksame Vorgehensweisen im Repertoire.
In diesem Klärungsprozess wird das Durcheinander innerer Stimmen moderiert. Hinter jeder Stimme verbirgt sich ein wichtiges Anliegen (Wunsch, Wert, Erfahrung, Prägung etc). Sie möchte gehört und in ihrem positiven Anliegen gewürdigt werden. Sind die einzelnen Stimmen identifiziert und konnten je für sich zu Wort gebracht werden, können sie wie in einer Verhandlung miteinander an einer gemeinsamen Lösung arbeiten. Eine solche Lösung wird spürbar in einer inneren Stimmigkeit. Alle führenden inneren Stimmen sind wahrgenommen und respektiert. Sie können jetzt als ein »Inneres Team« funktionieren und werden die Durchführung der Lösung nicht sabotieren.
Zu einer tragfähigen Entscheidung gelangt man nicht über den Verstand allein, sondern auch über das Einbeziehen inneren Wissens. Im Körper sind Erfahrungen und intuitives Wissen wie in einem umfangreichen Archiv gespeichert. Nur ein kleiner Teil davon wird über das Bewusstsein artikuliert. Rein rationale Entscheidungen basieren daher nur auf einem Teil des Wissens einer Person, das einer rein rational getroffenen Entscheidung zur Verfügung steht.
Darüberhinausgehendes inneres Wissen kann fruchtbar gemacht werden z.B. durch das Befragen des Unbewussten mittels unwillkürlicher Körpersignale (Ideomotorik). Das unbewusste, intuitive Wissen kann sich z.B. mittels Fingersignale mitteilen. Dabei handelt es sich um unwillkürliche, nicht bewusst ausgeführte Bewegungen. Im Alltag kennt man solche Körpersignale, wenn der Gesprächspartner in Gesprächen z.B. »unwillkürlich« mit dem Kopf nickt oder schüttelt. Aus solchen unbewussten Körpersignalen wird ein Signalsystem etabliert, mit dessen Hilfe unbewusste Instanzen gezielt befragt werden können. Ergänzende Ansätze kommen aus der Körpertherapie (Focusing) Durch das Einbeziehen inneren Wissens kann erreicht werden, dass die Gesamtpersönlichkeit mit ihren verschiedenen Facetten an einer Lösung beteiligt ist.
In einer Art Zeitreise können in Trance wichtige Aspekte der Zukunft und deren Auswirkungen »vorweg erlebt werden«. Natürlich kann man nicht in die Zukunft sehen. Aber auf diese Weise verbindet sich das gegenwärtige und das intuitive Wissen zu einem Gesamtbild, das viel intensiver ist als bloßes gedankliches Vorwegnehmen. Die jetzt erlebte Vorstellung wird dabei zur inneren Realität.
Ungenügender Schlaf ist ein quälender Zustand. Er kann zustande kommen durch Schwierigkeiten beim Einschlafen, beim Durchschlafen oder durch zu frühes morgendliches Erwachen bzw. eine Kombination dieser Schwierigkeiten. Allen gemeinsam ist, dass die Schlafdauer zu kurz ist. Manchmal wird sie auch nur zu kurz empfunden, denn das Schlafbedürfnis ist individuell sehr unterschiedlich.
Oft kann sich die Schlafqualität schon erheblich verbessern, indem man einige Hinweise beachtet, die sich als förderlich für einen guten Schlaf erwiesen haben - deshalb werden solche bewährten Hilfen schon zu Beginn einer entsprechenden Behandlung weitergegeben.
Speziell hypnotherapeutische Vorgehensweisen können auf verschiedene Art dazu beitragen, wieder zu einem gesunden Schlaf zu finden: z.B. werden in den Therapiesitzungen spezielle Ruhebilder, die sich für Schlafprobleme bewährt haben in der Sitzung vermittelt und eingeübt. Diese Ruhebilder können dann in der Situation des Einschlafens hilfreich sein.
Auch bei Schlafstörungen hat sich das hypnotherapeutische Prinzip bewährt, vorhandene Stärken und Ressourcen des Klienten zu nutzen. Jeder Mensch hat Zeiten, in denen er gut schlafen konnte und das heißt, diese Erfahrungen sind im Unbewussten gespeichert, ihr Körper weiß, wie er gut ein - und ausschlafen kann, er hat es schon gemacht. In Trance ist es nun möglich, diese positiven Erfahrungen zu finden, sie zu erleben und wieder zugänglich zu machen.
Die Trancetexte können aufgenommen und dann unmittelbar beim Einschlafen verwendet werden (z.B. mit einem MP3 Player). Mit der Zeit lernen Klienten, sich selbst in einen leicht hypnotischen Zustand zu versetzen, der organisch in Schlaf übergeht, so dass solche technischen Hilfsmittel entbehrlich werden. Nach einigen guten Erfahrungen stellt sich eine Entspanntheit ein und es entsteht eine positive Spirale, die sich selbst verstärkt.
Eine Behandlung von Schlafstörungen unter der Verwendung von Hypnose ist besonders naheliegend, weil der Zustand in einer tieferen Hypnose gewisse Ähnlichkeiten mit dem Schlaf hat, daher auch der Name Hypnose (griechisch: hypnos=Schlaf).
Der Zustand aus dem Alltagsleben, der einer Hypnose am nächsten kommt, ist die Zeit zwischen nicht mehr ganz Wachsein und Einschlafen und die Zeit zwischen nicht mehr ganz Schlafen und noch nicht Wachsein. Diese Phasen werden hypnoid (schlafähnlich) genannt. Deshalb ist das Erlernen, wie man in einen hypnotischen Zustand kommt, nicht nur ein therapeutischer Rahmen für anders geartete Ziele, sondern ist dieses Erlernen schon unmittelbar hilfreich für das gewünschte Ziel, wieder gut und ausreichend schlafen zu können.
In der geschilderten Vorgehensweise sind kognitiv-verhaltenstherapeutische und hypnotherapeutische Elemente verknüpft. Diese Kombination zwischen Verhaltenstherapie und hypnotischer Therapie ist deutlich wirksamer als eine für sich auch schon recht wirksame Vorgehensweise der Verhaltentherapie (siehe Dissertation von Angelika A. Schlarb) nachgelesen werden.
neuro24.de — nach ausführlichen Informationen zu Schlaf und Schlafstörungen finden Sie Hilfen, wie Sie sich bei selbst leichten Schlafstörungen helfen können (einige Seiten nach unten scrollen).
Infoportal Schlaf — Informationen zum Thema Schlafprobleme und Tests
Stress - für jeden Menschen bedeutet das etwas anderes. Manche Menschen fühlen sich von äußeren Umständen und Aufgaben überfordert, andere eher von den inneren Antreibern, Gedanken, Gefühlen - jeder hat sein eigenes Stressprofil. Deshalb steht am Anfang des Stresscoachings das Herausarbeiten der individuellen Stresssymptome und der Zusammenhänge zwischen aktueller Belastung und persönlicher Verarbeitung.
Stress ist eine kurzfristige körperliche Reaktion, um sich auf eine anstehende hohe Leistung vorzubereiten. z.B. löst eine plötzlich auftretende Gefahr die Stressreaktion aus und mobilisiert damit alle Ressourcen für eine Flucht oder einen Kampf. Darauf folgt eine Entspannung. Normalerweise verläuft das Leben mit einem stetigen Wechsel von An- und Entspannung.
Wenn auf eine Anspannung wieder eine Entspannungsphase folgt, ist alles in Ordnung. Bei Menschen, die öfter unter Stresssymptomen leiden, gelingt der Wechsel in die Entspannung nicht gut. Ein andauerndes hohes Anspannungslevel hat enorm schädigende Auswirkungen auf Körper, Psyche und auch auf den Verstand, weil im Stresszustand höhere (rationale) Hirnfunktionen weniger gut zugänglich sind.
Wenn Menschen sehr gestresst in die Therapie kommen, ist es wichtig, erst einmal eine unmittelbare Entlastung zu erfahren. In solchen Fällen kann eine erste Hypnose helfen, wieder in einen entspannten Zustand zu finden und eine erste Erholung zu erleben. Entspannen können ist etwas individuelles - auch hier hat jeder Mensch seine eigenen Wege.
Jeder Mensch kennt die Erfahrung, einen entspannten Zustand zu erleben. Diese je individuellen Erfahrungen, die besonders leicht einen Zustand der Entspannung und des Wohlbefindens auslösen, werden gemeinsam gesucht und aktiviert. Für regelmäßige Entspannungsphasen ist es gut, ein Entspannungsverfahren erlernt zu haben. Bewährt haben sich z.B. Selbsthypnose, Progressive Muskelentspannung und Autogenes Training. Diese Verfahren können bei Bedarf erlernt und trainiert werden. Mitschnitte der Therapiestunde unterstützen den Prozess. Erfahrungen haben gezeigt, daß das Nachhören und Wiederholen der Übungen die Therapiedauer verkürzt.
Oft ist es notwendig, an den Gründen für eine anhaltend hohe Anspannung zu arbeiten. Ein häufiger Grund sind bestimmte innere Einstellungen, Gedanken und Glaubenssätze. Zum Überprüfen und Verändern solcher inneren Einstellungen und Gedanken nutze ich Vorgehensweisen der kognitiven Therapie - kombiniert mit Hypnose. Die Therapieforschung hat gezeigt, dass sich der ohnehin gute Effekt dieser Vorgehensweise mit Hypnose verdoppelt.
Anhaltender Stress kann zu einem Burnout-Syndrom führen, besonders wenn die Erfahrung hinzukommt, dass der eigene Einsatz nicht gewürdigt wird. Hier arbeitet man mit den genannten Vorgehensweisen.
Krankheit wird in unserer Kultur als körperliche Störung gesehen - wenn die Ärzte keine ausreichenden körperlichen Ursachen finden, heißt es: »dann ist es was Psychisches« - was von Betroffenen oft als Nicht-Ernstnehmen und Abwertung erlebt wird, als eine Art Abschieben in eine Restkategorie für Fälle, in denen der Arzt keinen Rat weiß. Dabei ist in der Wissenschaft das strikte Entweder - Oder zwischen Körper und Seele schon länger als falsch erkannt; der Begriff Psychosomatik (zu deutsch »Seelisch-Körperlichkeit«) drückt das aus. Die Einflüsse zwischen Körper und Seele sind vielfältig: körperliche Krankheiten haben einen Einfluss auf die Psyche und seelische Störungen äußern sich auch körperlich. Körperliche Symptome können stärker oder zum Teil psychisch (mit)verursacht sein und umgekehrt - meist findet sich ein Gemisch der unterschiedlichen Einflüsse und eben kein Entweder - Oder. Unabhängig davon sind die Symptome, z.B. Schmerzen, real und werden auch so erlebt. Insofern ist es grundsätzlich sinnvoll bei jeder Störung beide Bereiche im Blick zu haben.
Der Körper spricht mit dem Symptom eine Sprache, die auf den ersten Blick für den Betroffenen unverständlich ist. Hypnose nutzt hilfreiche Bilder (der Schmerz schlägt mir auf den Magen, verschlägt mir die Sprache ...), um einen Zugang zum Symptom zu finden und dem eigentlichen Anliegen des Körpers Gehör zu verschaffen. Dazu wird der Klient angeleitet, seine innere Aufmerksamkeit auf den Schmerz zu lenken und ihn genau anzuschauen. Das entstandene Bild kann dann in Bewegung kommen und sich positiv verändern.
Die Hypnotherapie geht davon aus, dass es jedem Menschen möglich ist, den eigenen Bewusstseinszustand gezielt zu beeinflussen. Vielmehr als unser eigener Wille beeinflussen uns unsere Vorstellungen, viel mehr als unser Verstehen und Einsicht verändert uns unser Erleben. Jeder Mensch befindet sich in bestimmten Zuständen. Zustände, die das gesunde Wechselspiel zwischen Körper und Seele eher fördern oder eher behindern.Jeder Mensch verfügt über eine heilende Vorstellungskraft. Mit Hypnose kann man erlernen, wie man sich gezielt mittels dieser Vorstellungskraft in positive Zustände hineinversetzen und regelrecht in positiven Vorstellungsbildern baden kann.
Angst gehört zum Leben, einerseits - nicht selten nimmt sie aber Ausmaße und Formen an, die Leben einschränken und Leid verursachen. Solche Angst, die Anlass für Beratung oder Psychotherapie ist, kann sich verschieden äußern: z.B. als übermäßiges Sorgen und Befürchtungen vor vielen verschiedenen Dingen (generalisierte Angststörung) oder als Angst vor ganz bestimmten Situationen oder Objekten (Phobie). Bei starker Ausprägung geht Angst mit körperlichen Erscheinungen einher (z.B. Atemnot, Herzrasen, Schwitzen) bis hin zu Panikattacken, in denen körperliche Symptome so überwältigend erlebt werden, dass Todesangst entsteht. Angsterzeugende Situationen werden verständlicherweise vermieden, was aber in der Folge oft zu erheblichen Problemen führt und außerdem ein natürliches Abklingen der Angst verhindert.
Bei Angststörungen haben sich hypnotherapeutische Vorgehensweisen als wirkungsvoll und effektiv erwiesen - aufgrund der oft relativ schnellen Entlastung wird Hypnotherapie besonders oft bei der Vorbereitung auf terminierte Herausforderungen nachgefragt, z.B. bei Prüfungsangst, Lampenfieber oder Flugangst.
Ein grundlegendes Prinzip der Hypnotherapie ist es, problematisches Erleben zu verbinden mit Stärken und Ressourcen, die ein Klient mitbringt. Diese Vorgehensweise hat sich auch bei Arbeit mit Angst bewährt. Dazu werden zuerst Ressourcen gesucht, die auch in der Art zu dem gewünschten Ergebnis passen und diese Ressourcen in einer Trance intensiv mit allen Sinnen erlebt und so verankert, dass dieses Erleben von z.B. Stärke, Sicherheit und Gelassenheit abrufbar wird.
Aus diesem Erleben heraus wird die angstmachende Situation ebenfalls in der Vorstellung erlebt und dabei die Erfahrung gemacht, dass die Angst ausgehalten werden kann und dabei kleiner wird; die Erfahrung von Kontrolle und Selbstbestimmtheit. Ein solches mentales Training hat fast den gleichen Effekt, wie wenn man die Situation schon einmal real erlebt hat. (Diese Art Vorbereitung wird auch als effektives Training im Hochleistungsbereich eingesetzt, z.B. bei Sportlern und Musikern).
Oft reicht ein solches Vorgehen aus, um die Vermeidung zu beenden und die Angst auf ein gesundes Normalmaß zu schrumpfen - manchmal auch nicht. In solchen Fällen hat die Angst, die in einer aktuellen Situation empfunden wird, oft eine alte Geschichte. Dann wird es wichtig, zu verstehen, warum es einmal Sinn gemacht hat, in einer bestimmten Situation Angst zu empfinden. Man kann heute dieses alte Geschehen verarbeiten und dieser Angst, die einmal wichtig war, ihren angemessenen Platz einräumen und sich von ihr verabschieden. Das kann z.B. so aussehen, dass sich eine Gefühlslage aus einem konkreten Anlass mit einer eher zufälligen Lebenslage verbindet (z.B. einem Flug) - und sozusagen daran haften bleibt. In solchen Fällen ist der Weg, diese Verbindung aufzudecken und sie wieder zu lösen.
Diese Vorgeschichten sind in der Regel nicht bewusst, sonst wären sie nicht erst zu einem dauerhaften Problem geworden. Hier können hypnotherapeutische Analysemethoden (z.B. ideomotorische Befragung durch nicht bewusst gesteuerte, unwillkürliche Körpersignale) helfen, diese Zusammenhänge bewusst und dadurch einer Bearbeitung zugänglich zu machen.
Hier finden Sie eine anspruchsvolle Darstellung zum Thema Angststörungen.
Unter diesem Fragebogen, der einen ersten Anhalt dafür geben kann, ob Sie möglicherweise an einer Angststörung leiden.
Und hier ein Fragebogen zur Frage, ob Sie möglicherweise an einer Panikstörung leiden.
... in einem charaktervollen, gemütlichen Raum unterm Dach.
Erlauben Sie sich, sich einmal auf angenehme Weise zurückzuziehen. Sie erleben, wie das tiefe Eintauchen in eine entspannende Situation Ruhe auslöst und inneren Abstand, so dass sich womöglich die Bedeutung gegenwärtiger Themen relativiert.
Dabei wird die Entspannungshypnose individuell auf Sie abgestimmt. Vorher finden wir gemeinsam heraus, wohin Sie in der Hypnose reisen möchten, welche inneren Bilder für Ihre Entspannung am Besten geeignet sind: ob sie an einem Strand entlang gehen möchten oder lieber sitzen, ob Sie auf einer Bergwanderung sind, an einem ruhigen See spazieren oder in eine Märchenwelt eintauchen möchten ...
Auf dieser Reise haben Sie eine kundige Begleitung: die Kunst kompetent angeleiteter Hypnose besteht darin, dass sich ihre Begleiterin sorgfältig auf ihr jeweiliges Erleben einschwingen wird.
Dabei kann ihr Unbewusstes Erfahrungen aus der Trance mit in den Alltag hinübernehmen und Sie können es genießen, nach so einem Mini-Urlaub erfrischt zurückzukehren.
Eine durch Hypnose erreichte tiefe Entspannung wirkt sich positiv sogar auf Körperfunktionen aus, die man sonst nicht direkt beeinflussen kann: das Erregungsniveau senkt sich, die Herzschlagfrequenz nimmt ab, der Atem wird langsamer und gleichmäßiger, der Blutdruck senkt sich - so das Ergebnis klinischer Forschungen.
Die Entspannungshypnose ist ein Wellness-Angebot unserer Hypnotherapiepraxis. Lassen Sie sich überraschen, welche Bandbreite des Erlebens Ihnen möglich ist, oder verschenken Sie dieses Erlebnis mittels eines Gutscheines an einen Menschen, der Ihnen wichtig ist.